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Neustadt-Geflüster

Dresden Neustadt von Anton Launer

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Beschreibung
Das Neustadt-Geflüster von Anton Launer erzählt fast täglich frische Nachrichten aus dem Kneipen- und Szene-Viertel Dresden-Neustadt. Hier gibt es Hintergründe, Albernheiten, Gerüchte, Klatsch, Tratsch und heiße Diskussionen aus der Äußeren Neustadt und natürlich die meisten Informationen über die Bunte Republik Neustadt.

Artikel-Schlagworte: „Görlitzer“

Pokerturnier im Barneby

Am kommenden Sonntag steigt in der Spielebar Barneby auf der Görlitzer Straße 11 ein Pokerturnier. 18 Uhr geht es los. Die Teilnahme ist kostenlos, um vorherige Anmeldung per E-Mail info(@)barneby-dresden.de wird gebeten. Der Preis ist nicht heiß, sondern erfrischend. Ein 15-Euro-Getränkegutschein.

Das Ordnungsamt machts möglich

Im Zille (Görlitzer Straße 5) darf wieder geraucht werden, dafür ist der schöne Blick durch die Augen der Madonna im ersten Stock hin. Eine Trockenbauwand samt Tür trennt dort ein Kabuff ab, in dem nicht geraucht werden darf. Das macht die Kneipe so klein, dass überall anderswo wieder Glimmstengel erlaubt sind. Diesen Beitrag weiterlesen »

Reh, Dorschner und die Lebowski-Bar

Bunt, skurril und überraschend waren die Bildprojektionen auf der Fassade gegenüber dem "Lebowski".

Bunt, skurril und überraschend waren die Bildprojektionen auf der Fassade gegenüber dem "Lebowski".

Etwas Geduld war nicht verkehrt, als gestern Claudia Reh und Hartmut Dorschner Kunst in der Neustadt zelebriert haben. Vor der Lebowski-Bar spielte Hartmut Dorschner elektronische Musik auf heftig verkabelten Riesenstromgeräten, Claudia Reh malte dazu Bilder auf zwei Overhead-Projektoren und projizierte sie aufs gegenüberliegende Haus (aus dem leider niemand winkte). Und die gedankliche Übersetzung wurde den Betrachtern überlassen. Überraschend, ungewöhnlich, mindestens interessant war die Performance. Diesen Beitrag weiterlesen »

Kunst am Bau

Kunst auf der Görlitzer Straße

Kunst auf der Görlitzer Straße

Dass zur Zeit keine Straßenbahnen auf der “Görlitzer” fahren, kommt Claudia Reh gerade recht. So bleiben ihre Malperformances in der nächsten Woche ungestört. Schon die Vorbereitungen für diese Kunstschau verfolgten gestern viele Neustadtbesucher. Mit zwei Overhead-Projektoren projiziert sie ihre Bilder auf das Haus zwischen “Thalia” und “Blue Note”. Claudia Reh malt in der nächsten Woche zu Livemusik von Hartmut Dorschner. Die Künstlerin stammt aus Königs Wusterhausen, lebt seit Ende der 80er Jahre in Dresden und ist gelernte Landschaftsarchitektin. Diesen Beruf hat Claudia Reh zugunsten der Malerei an den Nagel gehängt. Ihre Performance beginnt, “wenn es dunkel ist”, kündigte sie gestern an und hat ihre Schau spontan “Lichtgedicht” getauft.

Was gibt´s denn da zu sehen?

Da staunt die Katze, das Blue Note ist immer noch im Erdgeschoss

Da staunt die Katze, das Blue Note ist immer noch im Erdgeschoss - Anklicken zum Vergrößern

Für die Väter

Zum heutigen Vatertag von mir einen Blumenstrauß

Zum heutigen Vatertag von mir einen Blumenstrauß

Festnahmen in den Morgenstunden

Wie die Dresdner Polizei soeben mitteilte, hat sie heute Morgen gegen halb 6 einen 30-jährigen Mann nach einer Auseinandersetzung auf der Görlitzer Straße vorläufig fest. Während der Festnahme störte eine 22-jährige Frau die polizeilichen Maßnahmen. Auch sie wurde vorläufig festgenommen. Diesen Beitrag weiterlesen »

Neuer Laden auf der Görlitzer 32

Subculture

Subculture - Modegeschäft


Wird wohl demnächst eröffnen. Der Name des Ladens steht schon mal dran. Zuletzt war hier das Pasa La Bomba drin. Lange Zeit davor eine der schönsten Frühstückskneipen mit italienischem Flair: Das Alimentari.

Blumen auf der Görlitzer

Augenzeugenbericht

Soeben hat mir ein Augenzeuge seine Eindrücke zu den Geschehnissen heute Nacht gesandt.

    Meine Hände voller Blut und sein Leben, das uns verließ.
    Guten Tag.

    Ich heiße B* und bin Franzose.

    Am gestrigen Abend assistierte ich bei der Wiederbelebung eines jungen 23-Jährigen, der dann leider im Krankenhaus verstarb. In Frankreich habe ich Erste Hilfe-Kurse beim Roten Kreuz absolviert – es war offensichtlich, dass sich das Überleben des jungen Mannes innerhalb von Sekunden entscheiden würde. Uns trennten nur 800 Meter vom Krankenhaus, aber die Ambulanz erschien nicht in der erforderlichen Zeit. Ich bin sicher, dass es keinen Arzt in der Mannschaft der Retter gab. Einer der Retter intubierte den jungen Mann, um eine Beatmungsgerät anzuschließen. Derselbe Retter bemühte sich, das Beatmungsgerät mit Hilfe einer jungen Frau anzuwenden, die sich auf Höhe des Kopfes des jungen Mannes befand, der von dem Messerstich getroffen worden war. Diese junge Frau wusste das Gerät nicht zu bedienen. Ich hatte nach einer Decke gefragt, sehend, dass nichts kam habe ich den Körper des jungen Mannes mit allem bedeckt, was ich an mir hatte. Die Polizei war schon vor Ort, sie hatten Decken dabei, aber sie benutzten sie für nichts anderes außer eine Sichtsperre für die Fotografen und Journalisten zu machen.

    Warum brauchte der Rettungswagen so lange, um zu kommen?
    Warum hat uns die Polizei nicht die Decken gegeben?
    War ein Arzt dabei?
    Warum hat die Polizei nicht die Gelegenheit genutzt, die Identität aller Personen aufzunehmen, die vor Ort waren, meine eingeschlossen?

    Meiner Meinung nach bedarf dieser Tod einer minutiösen Überprüfung und es ist nötig, das, was passiert ist, ganz genau zu verstehen. Obwohl es sich nicht um ein rassistisch motiviertes Verbrechen handelt, sind wir gleich wieder bei den 17 Messerstichen auf Marwa.

    Und dieser junge Mann, der sich mit einem solchen Messer mit „seinen Freunden“ auf den Straßen der Neustadt schlug?
    Kann man es nicht vermeiden, dass die Leute jetzt schon mit solchen Waffen auf der Straße den Tod eines Menschen nach sich ziehen?

    Für mich ist das heute ein sehr trauriger Tag. Ich kannte diesen 23-Jährigen nicht, aber eines ist sicher, es ist ein weiteres dieser Verbrechen, von denen Dresden keines mehr braucht.

    Ich stelle mich an die Seite der Familie dieses jungen Mannes und empfinde deren Trauer.

Der Name des Augenzeugen ist mir bekannt. Der Text ist aus dem französischen übersetzt.

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