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Neustadt-Geflüster

Dresden Neustadt von Anton Launer

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Beschreibung
Das Neustadt-Geflüster von Anton Launer erzählt fast täglich frische Nachrichten aus dem Kneipen- und Szene-Viertel Dresden-Neustadt. Hier gibt es Hintergründe, Albernheiten, Gerüchte, Klatsch, Tratsch und heiße Diskussionen aus der Äußeren Neustadt und natürlich die meisten Informationen über die Bunte Republik Neustadt.

Artikel-Schlagworte: „Blue“

Was gibt´s denn da zu sehen?

Da staunt die Katze, das Blue Note ist immer noch im Erdgeschoss

Da staunt die Katze, das Blue Note ist immer noch im Erdgeschoss - Anklicken zum Vergrößern

Hingehpflicht

Die Hausband des Blue Note, die Lazy Boys, spielen heute anlässlich der Erscheinung ihrer neuen Schallplatte im Titty Twister an der Prießnitzstraße auf. Leider ist diese Veranstaltung nun die wohl wirklich letzte in diesem schönen Club. Die Räumlichkeiten werden demnächst vom Carte Blanche mitgenutzt.

“Lazy Boys” mit neuer Scheibe

Die Band um Blue-Note Chef Mirko Glaser bringt in der kommenden Woche ihr neues Album auf den Markt. Es heißt “Shadows” und erscheint bei Part Records. Das Plattenlabel fasst es so zusammen: Red Hot Country Rock & Roll.

Am 31. März gibt es auf dem Neustadt-Online-Radio TwitnRoll Radio eine Record-Release-Show. Wer die Burschen live sehen will, muss die Neustadt verlassen, am 20. April gibt es ein Konzert in der Komödie und am 24. April im Leonardo im Hechtviertel.

Helge wieder im Blue Note?

Wird der Jazzmusiker heute Abend nach dem Konzert an der Elbe wieder wie nach vergangenen Auftritten ein kleines Konzertchen im Blue Note geben?

Sensation: Blue Note zur BRN geöffnet

Das gabs schon lange nicht mehr. Das Team vom Blue Note hat den Chef angeblich so lange genervt, bis er zugestimmt hat. Deshalb gibt es in diesem Jahr einen Stand vor der Bar. Es wird nicht nur helles sondern auch dunkles Bier serviert. Aber der Knüller werden sicher die Leberwurstschnittchen mit Gurke.

Blue-Note-Chef schreibt offenen Brief an OB Orosz

Mirko Glaser
Rudolf-Leonhard-Straße 13
01097 Dresden

Helma Orosz
Oberbürgermeisterin der Stadt Dresden
per Email

Sehr geehrte Frau Orosz,
gestatten sie mir ein paar in Worte zum Thema Kultur und der Umgang mit ihr in Dresden. Ich selbst, um sie nicht unaufgeklärt zu lassen, betreibe in Gemeinschaft den Jazzclub BLUE NOTE in der Dresdner Neustadt und bin auch sonst sehr kulturinteressiert, aber dieser Fakt tut hier wenig zur Sache. Den Meldungen der letzten Tage entnahm ich, daß sie vorhaben, die Dresdner Werbung- und Tourismus GmbH aufzulösen, ein Vorhaben, bei welchem ich sie nur tatkräftig unterstützen kann. Allerdings aus vermutlich anderen Beweggründen. Doch dazu später. Der Umstand, welcher mich veranlaßt, ihnen diesen Brief zu schreiben, ist ein anderer.
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Open-Mic-Night zurück im Blue Note

Am Donnerstag, dem 7. August steigt nach der Sommerpause mal wieder eine Open-Mic-Night im Blue Note. Vorher gab es den Sanges-Wettbewerb in der Groove-Station, was einer bestimmten Person nicht so recht passte. Siehe hier.

Die Bagles erneut im Blue Note

Wenn mir mal was gefällt, muss ich es auch immer gleich weitererzählen. Am Sonnabend, 10. Mai, spielen Die Bagles im Blue Note. Los gehts um 21 Uhr. Hier könnt ihr schon mal reinhören. Hier gibts einen Bericht vom letzten Auftritt in Mirkos kleiner Musik-Kneipe.

Die Bagles im Blue Note

Die Bagels im Blue Note.

Die Bagels im Blue Note.

Kurz nach neun kam ich an. Die Bar auf der Görlitzer Straße war rammelvoll. Per Blick-Kontakt und Zeichen konnte ich ein Bier ergattern. Als meine Brille, die natürlich wieder mal beschlagen war, endlich die Sicht frei gab, sah ich mich um. Ach ja, Musiker müsste man sein. Um mich rum haufenweise hübsche Mädels in Feierlaune. Der Grund dafür stand auf der Bühne, die Bagles, ausgestattet mit Quetschkommode, Klarinette, Gitarre, Geige und weiteren Musikinstrumenten schrammelte wild drauf los. Die Bagles, das sind Matthias Müller, Simon und Georg Schumann. Eigentlich ist das ja nicht so meine Musik: Tango – das ist doch was für Intellektuelle, aber die traurigen Klänge passten sowohl zu meiner Stimmung als zum Wetter draußen.

Später dann, ich hatte schon das zweite Bier in der Hand und mich mehrmals in die Raucherkammer gezwängt, wurde es dann fröhlicher. Und als sie dann ihre Version des Evergreen spielten, tobte das Publikum und auch ich ließ mich anstecken und wippte bedächtig mit dem großen Zeh. Die Bagles zeigten ihre ganze Bandbreite und auch ein Gastmusiker durfte noch mit auftreten. Gestoppt wurde die Party nur durch das freundliche aber bestimmte Eingreifen des Barkeepers, der im Interesse der Anwohner auf die Nachtruhe bestand.

Ich schätze, spätestens am 10. Mai bin ich dann wieder im Blue Note.

Von fernen Gartenlokalen und nahen Konzerthallen

Gitarrist und Blue-Note-Chef Mirko Glaser

Gitarrist und Blue-Note-Chef Mirko Glaser

Die Saloppe ist brechend voll an diesem Freitag Abend. Über Hundert Leute haben den weiten Weg aus der Neustadt heraus gefunden. Auf der Bühne stehen „Hardworkin’ Raoul & The Lazy Boys“, sie spielen Rock´n´Roll. Mirko, vielen bekannt als Barkeeper im Blue Note, steht am Mikro und versucht mit kleinen Späßchen und Scherzchen über die desolate technische Situation hinweg zu kommen. Erst fällt der Kontrabass aus, dann das Piano, dann wieder der Kontrabass. Der Stimmung tut das keinen Abbruch. Die versammelte Neustädter Szene vom Raskollnikoff-Koch bis zum Eisgrotten-Chef ist begeistert und klatscht nach jedem Titel.

Szenen-Wechsel. Ein Tag später in der Scheune auf der Alaunstraße spielen die „Lazy Boys“ wieder, diesmal als Vorband für das „Jim Wayne Swingtett“.

Doch irgendwie will die Stimmung nicht so recht aufkommen, vielleicht liegt es an der Technik, die einfach nur funktioniert. Oder ist die Bühne schuld, die Abstand schafft zum Publikum. Die Musik ist jedenfalls wieder Klasse und auch hier klatschen die Leute nach jedem Titel, doch die Scheune wirkt recht leer, niemand tritt mir auf die Füße und die Chance Bier über die Hose geschüttet zu bekommen, ist gleich Null.

Ganz anders in der Saloppe. Dort musste ich mich durch die Massen kämpfen, um ein Bier zu ergattern. Und als Entschädigung für die schlechte Technik gab es eine Runde Tequilla, natürlich nicht fürs Publikum sondern für die Band. Und Mirko konnte wieder Sprüche machen: „Das wird uns bestimmt von der Gage abgezogen.“

Vergangenes