Das Theaterprojekt “SzeneNeustadt” gab heute bekannt, dass die zweite Phase, die Textsammlung, am 31. Mai abgeschlossen wird. Bislang liegen nach Angaben der Veranstalter insgesamt 15 Seiten Text von vier Autoren vor.
Anlässlich des Podiums “Materialschlacht” werden am 17. Juni um 20 Uhr im Projekttheater alle für das Neustadt-Stück eingereichten Texte öffentlich von Schauspielern vorgetragen und anschließend mit Autoren und Publikum diskutiert. Um auch die Meinung des Volkes zu erfahren, wird der Applaus zu den jeweiligen Texten ausgewertet und notiert. Ganz allgemein soll an dem Abend erste Gelegenheit für Neustädter, Autoren und Theatermacher sein, sich zu treffen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Außerdem werden die vorliegenden Ergebnisse der Umfrage aus Phase 1 präsentiert. Eine Jury aus Theatermachern und Anwohnern wird anschließend 10 bis 20 geeignete Texte zur weiteren Verwendung auswählen. Der Eintritt ist frei.
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Am 7. Juni wird der neue Stadtrat gewählt. Wir hier in der Neustadt sind im Wahlkreis III. Ich haben den Spitzenkandidaten der wichtigsten Parteien und Vereinigungen mal ein paar Fragen gestellt. Hier gibt es die Antworten:
- Sabine Friedel, SPD
- Jens Hoffsommer, Bündnis 90/DIE GRÜNEN
- Walter Kaplan, Freie Bürger
- Astrid Kaschube, DSU
- Johannes Lohmeyer, FDP
- Jens Matthis, DIE LINKE
- Patrick Schreiber, CDU
- Dr. Martin Schulte-Wissermann, Bürgerbündnis Dresden
Übrigens soll es am 2. Juni um 20 Uhr eine Elefantenrunde im Projekttheater geben. Bislang haben zugesagt Dr. Martin Schulte-Wissermann (Bürgerbündnis), Patrick Schreiber (CDU), Achim Pochert (Die Violetten), Jens Matthis (Linke), Johannes Lohmeyer (FDP), Walter Kaplan (Freie Bürger), Jens Hoffsommer ((B90/Grüne) und Sabine Friedel (SPD).
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Wunderschönes Gründerzeitviertel – alternativ, kreativ, kulturell – einfach besonders. Mit Kunst, Kultur, Geist und positivem Lebensgefühl. Es lohnt sich der Blick in die Hinterhofidyllen. Viele Kneipen und viel los – vor allem an Wochenenden. Aber auch viel Kultur: Musik, Theater, Galerien, Ateliers, sehr besondere Museen über Kästner und Kraszewski. … Dann gibt es in der Neustadt noch das wahre Dresdner Barockviertel rund um die Dreikönigskirche (in die man ob des Altars unbedingt einen Blick werfen sollte). … Nordbad … kleines Haus … Hechtviertel … Preußisches Viertel … und, und, und …
Welche Lösung für die Königsbrücker Straße würden Sie bevorzugen, zwei- oder vierspurig?
Ich bin für die schnelle Umsetzung des Kompromiss von 2006, sprich der Ausbau mit 2 überbreiten Fahrspuren und weitgehend mit extra Gleisbett. Schon beim Bau dieser Variante sind die Eingriffe in Vorgärten schmerzlich genug. Eine vierspurige Variante wäre für Gewerbe, Bäume, Grünflächen und Menschen eine Katastrophe. Wer diese Diskussion jetzt wieder auf macht, kann nur ein Betonkopf sein.
Für das elende Hin und Her zwischen Stadt und Land hab ich kein Verständnis – hier wird der „Schwarz/Rote“ Peter hin und her geschoben – die Stadt und Ministerien sollen sich endlich zusammensetzen und schauen, wie eine zweispurige Variante aussehen kann, nicht prüfen was nicht geht. Das Köni–Drama muss ein Happy End haben!
Seit Januar 2008 hängen zwei Kameras in der Alaunstraße, wie ist Ihr Standpunkt zur Video-Überwachung?
Ich lehne Videoüberwachung ab. Der Eingriff in die Persönlichkeitsrechte aller, die sich auf der Alaunstraße aufhalten, die grundsätzliche Annahme, jeder sei verdächtig, halte ich für nicht angemessen. Videokameras gaukeln Sicherheit vor, die sie nicht bringen. Mit Videokamera wird Kriminalität und Krawall nicht verhindert, eher verdrängt. Maximal können mit der Kamera Täter ermittelt werden – Straftaten verhindern sie nicht.
Auch finde ich eine Kamera als Mittel gegen die Auseinandersetzungen vor der Scheune für falsch. Alle präventiven Maßnahmeideen wurden im politischen Feld und in der Verwaltung nicht weiterverfolgt. Es wird auf ordnungspolitische Maßnahmen wie Alkoholverkaufsverbot oder Videoüberwachung gesetzt, ohne ernsthaft darüber nachzudenken, warum es zu solchen Auseinandersetzungen kommt. Prävention fehlt!
Thema Parkplätze in der Neustadt: Sind Sie der Meinung, dass die Anzahl ausreicht? Und falls nicht, was kann unternommen werden, um mehr Stellplätze zu schaffen?
Untersuchungen der Landeshauptstadt Dresden sagen, dass Parkplätze nach wie vor fehlen. Diesem Bedarf ist nur mit Parkflächen am Rande der Äußeren Neustadt zu begegnen. Schon im Parkraumbewirtschaftungskonzept sind Parkhäuser an der Bautzner Straße und Königsbrücker Straße eingeplant. Gerade für Besucher der Äußeren Neustadt sind Parkstandorte am Rande der Neustadt sinnvoll. Aber auch für Anwohner können solche Standorte attraktiv sein. Sind solche Parkflächen geschaffen, ist gemeinsam mit den Anwohnern und Gewerbetreibenden zu diskutieren, in wie weit Parkplätze im Straßenraum der Neustadt Anwohnern vorbehalten sein sollen. Dabei sind natürlich Interessen von Geschäftsinhabern zu berücksichtigen. Doch statt diese Projekte endlich umgesetzt werden, bebaut die Stadtratsmehrheit aus CDU/FDP und Linksfraktion.PDS die letzte Brachfläche in der Kamenzer Straße unter anderem mit einer Tiefgarage. Damit wird das Parkproblem nicht im Ansatz gelöst. Es wird nur weiterer Parkplatzsuchverkehr in den eng bebauten Stadtteil gelockt.
Auch eine Tiefgarage unter dem Alaunplatz ist Blödsinn, weit nicht bezahlbar und es besteht die Gefahr, dass der wichtige Erholungsplatz durch Lüftungs- und Treppenanlagen verschandelt wird.
Russensportplatz, das Gelände nordwestlich des Alaunplatzes, sollte die Stadt es vom Land abkaufen und wenn ja, wie könnte die Fläche gestaltet werden?
Das peinliche Ping–Pong-Spiel zwischen Stadt und Land um den Kauf der Fläche muss aufhören. Die Fläche muss von der Stadt gekauft werden – es ist eine zentrale Fläche, die sehr vielfältig genutzt werden kann. Mir schwebt zum einen eine Erweiterung des Alaunparks vor, mit Bolzplatz und Streetball–Anlage.
Bei dem hohen Bedarf an Kita–Plätzen in der Neustadt halte ich es aber auch für wichtig, dass dort eine Kita mehr für Neustadtkinder entsteht. Ich halte beides für auf dieser Fläche für möglich.
Sauberkeit auf dem Alaunplatz, welche Vorschläge können Sie unterbreiten, um die wichtige Erholungsfläche der Neustädter rein zu halten?
Zum einen braucht es mehr Mülleimer im Park. Die Besucher, die ihren Müll von der Wiese mitnehmen, haben an Wochenenden oft keine Chance mehr, diesen in den Eimern zu entsorgen. Die vorhandenen Eimer quellen einfach über. Auch eine öftere Leerung der Eimer – gerade im Sommer ist nötig.
Zum anderen sind die Besucher gefragt: Wer möchte schon gern im Müll vom Vortag sitzen – deshalb: Bitte einpacken und entsorgen. Und wenn dies nicht an der nächsten Mülltonne möglich ist, bitte die übernächste nutzen. So macht Feiern auf dem Alaunpark tatsächlich für alle – egal wann jemand kommt – Spaß!
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Mit der einzigartigen Architektur als Flächendenkmal in der Landeshauptstadt. Würdigung der enormen Aufwendungen seit der Wende für Erhaltung, Sanierungen und Gestaltungen zu einem einzigartigen Flair, dass es in keiner anderen ostdeutschen Großstadt gibt. Bunte Anwohnerschaft, komplexe und typische Charakteristiken, für die es sich absolut zum Einsetzen und Erhalten lohnt.
Welche Lösung für die Königsbrücker Straße würden Sie bevorzugen, zwei- oder vierspurig?
Verkehrsnotwendiger Ausbau mit Bevorzugung des vierspurigen Individualverkehrs als Ausfallstraße und zum Flughafen. Die neue Fahrradwegausbildung nach Klotzsche wird ja leider noch viel zu wenig von den Radfahrern genutzt. Straßenbahntrassen Dresdens sind bereits genügend ausgebaut!
Seit Januar 2008 hängen zwei Kameras in der Alaunstraße, wie ist Ihr Standpunkt zur Video-Überwachung?
Positiv. Randalierer werden hoffentlich präventiv abgehalten. Andere Bürger werden davon nicht beeinträchtigt. In anderen Großstädten werden ähnliche Maßnahmen positiv angenommen.
Thema Parkplätze in der Neustadt: Sind Sie der Meinung, dass die Anzahl ausreicht? Und falls nicht, was kann unternommen werden, um mehr Stellplätze zu schaffen?
Nein, für Anwohner und Kunden reichen sie nicht. Ich bin für den Bau aller seit Jahren geplanten und durch Stellplatzablösegebühren mitfinanzierten Parkhäuser.
Russensportplatz, das Gelände nordwestlich des Alaunplatzes, sollte die Stadt es vom Land abkaufen und wenn ja, wie könnte die Fläche gestaltet werden?
Es gibt momentan notwendigere Projekte. Man sollte nicht an allen gleichzeitig arbeiten. Perspektivisch unbedingt aber als Vorratsfläche sichern!
Sauberkeit auf dem Alaunplatz, welche Vorschläge können Sie unterbreiten, um die wichtige Erholungsfläche der Neustädter rein zu halten?
Im Stiftungsbeirat Äußere Neustadt, der ich als Vertreterin der AKS Dresden angehöre, habe ich mich hier schon eingesetzt und auch mit Stadtreinigung telefoniert. Es braucht größere und mehr Abfallbehälter und mehr Leerungen.
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Ein lebensfroher, vielfältiger, quirliger Stadtteil, mit einem großen Anteil Studenten, Künstler
und Intellektueller. Die alternativen Kulturangebote verbunden mit einer immensen
Kneipendichte erhöhen die Attraktivität zusätzlich. Außerdem ist die Neustadt durch das
Gründezeitviertel in der Inneren Neustadt und das interessante Flair der Äußeren Neustadt
immer noch ein Magnet für alle Besucher.
Welche Lösung für die Königsbrücker Straße würden Sie bevorzugen, zwei- oder vierspurig?
Das Entscheidende zum Thema Königsbrücker Straße ist, dass sie endlich entsprechend den Bedürfnissen saniert wird. Das es endlich mal losgeht! Losgehen kann es aber nur dann, wenn wir eine genehmigungs- und vor allem förderfähige Planung auf den Tisch legen und diese dann vom Fördermittelgeber und von der Genehmigungsbehörde positiv beschieden wird. Wir allein als Stadt haben nicht das Geld, um die Straßensanierung in Eigenregie und auf eigene Kosten zu stemmen. Deshalb sind wir auf die Fördergelder angewiesen. Ich gehe davon aus, dass Oberbürgermeisterin Orosz und Baubürgermeister Marx alles Mögliche daran setzen, dass wir mit der Baumaßnahme beginnen können. Die Königsbrücker Straße muss wieder zu einer Straße werden, die einerseits den nicht zu vermeidenden Verkehrsströmen gerecht wird und andererseits müssen sich Anwohner und Gewerbetreibende sowie deren Kunden wieder wohlfühlen können. Wir werden weiter hart daran arbeiten, dass dies möglich wird.
Seit Januar 2008 hängen zwei Kameras in der Alaunstraße, wie ist Ihr Standpunkt zur Video-Überwachung?
Die Zahl der Gewaltdelikte hat in dem beschriebenen Zeitraum nicht zugenommen. Die friedlichen und feierfreudigen Bewohner und Gäste stören sich meist nicht am Vorhandensein der Kameras, wie eine meist gut gefüllte Alaunstraße an den Wochenenden zeigt. Die Polizei hatte mit Hilfe der Aufzeichnungen schon die Möglichkeit, Unruhestifter ausfindig zu machen und somit Straftaten aufzuklären. Von Anwohnern und Besuchern der Alaunstraße sind mir durchaus auch positive Reaktion zugetragen worden.
Wichtig ist vor allem, dass die Dresdener Neustadt zukünftig nicht mehr in negative Schlagzeilen im Zusammenhang mit Randale, Sachbeschädigung und Prügelei mit der Polizei gerät. Das schadet vor allem denen, die sich permanent und mit großem Interesse zur Wahl der Neustadt engagieren. Hier darf einfach kein Platz für randalierende Jugendliche und Fußballfans sein.
Thema Parkplätze in der Neustadt: Sind Sie der Meinung, dass die Anzahl ausreicht? Und falls nicht, was kann unternommen werden, um mehr Stellplätze zu schaffen?
In einem belebten und gemischten Stadtteil, wie der Neustadt, immer eine ausreichende Anzahl an Parkplätzen zu haben, ist sehr schwer zu realisieren. Mit der Umsetzung des städtischen Parkraumbewirtschaftungskonzeptes hat sich hier eine leichte Entspannung ergeben.
Seit Einführung der Gebührenpflicht in der Äußeren Neustadt, lassen sich nun häufiger Stellplätze finden, als zuvor. Zufriedenstellen kann mich die Situation allerdings noch nicht. Viele verschiedene Interessen prallen hier aufeinander. Zum einen sollen Radwege, breite Fahrbahnen, Fußgängerzonen und andere Bereiche wie Spiel- und Grünflächen die Qualität des Stadtteils erhöhen, zum anderen fordern Anwohner, Besucher und Gewerbetreibende ausreichende Abstellmöglichkeiten für ihre Fahrzeuge.
Einen ersten Schritt zur Kommunikation hatten wie als CDU-Ortsverband bereits mit der Diskussionsveranstaltung zur Umgestaltung des Martin-Luther-Platzes angeregt. Wir sind weiterhin darum bemüht weitere Parkierungsmöglichkeiten in Form von Tiefgaragen oder Parkhäusern, bzw. ebenerdigen Parkplätzen am Rande der äußeren Neustadt zu schaffen. Derzeit sind wir allerdings darum bemüht, dem immer größer werdenden Parkdruck im Hechtviertel, im Preußischen Viertel oder in der Inneren Neustadt gerecht zu werden.
Russensportplatz, das Gelände nordwestlich des Alaunplatzes, sollte die Stadt es vom Land abkaufen und wenn ja, wie könnte die Fläche gestaltet werden?
Ich bin schon dafür, dass dieses Areal in das Eigentum der Stadt übergehen sollte. Allerdings sind die Vorstellungen des Landes derzeit eher inakzeptabel. Ich denke, dieses Areal könnte eine gute Ergänzung zum Alaunpark werden. Beispielsweise könnte man dort eine Freizeitfläche mit Aufenthaltsqualität einrichten. Ich denke dabei an die Möglichkeit von Boule-Flächen, Sitzbänken, eine Wand für die Graffiti- Gestaltung oder Kletterbäume. Am wichtigsten ist mir jedoch, dass sich diese Fläche dann nicht zur Müllkippe oder zum Hundeklo negativ entwickelt. Da sind wir alle gefragt dem entgegenzuwirken.
Sauberkeit auf dem Alaunplatz, welche Vorschläge können Sie unterbreiten, um die wichtige Erholungsfläche der Neustädter rein zu halten?
Hier sind die Neustädter und ihre Gäste in erster Linie selbst gefordert. Durch das eigene Handeln müssen die anderen dazu animiert werden, ihren Müll auch wieder mitzunehmen. Nur so können wir diese wunderschöne Grünfläche in der Neustadt für alle erhalten und alle können sich dort wohlfühlen. Wir haben bereits im Kommunalwahlkampf 2004 darauf aufmerksam gemacht und beispielsweise an einem Wochenende symbolisch die Alaunstraße vom Bischofsweg bis zum Albertplatz gekehrt. Ich kann mir schon vorstellen, dass man über zusätzliche Müllbehältnisse am Alaunpark nachdenken muss. Allerdings dürfen diese dann nicht wie in der Vergangenheit zu beleibten Objekten des Vandalismus verkommen. Derzeit ist es für die Stadtverwaltung einfach kostengünstiger, die Stadtreinigung durch den Alaunpark zu schicken, als ständig neue Müllbehälter und zerstörte Sitzbänke anzuschaffen. Ich denke, dass wir ins Sachen Müllbehältnisse neue Wege gehen sollten, als bisher, vor allem was die Größe derer anbelangt. Nichts desto trotz müssen dann auch die Nutzer des Parks bereit sein, ihren Müll dort zu entsorgen und nicht einfach achtlos liegen zu lassen.
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Die Dresdner Neustadt bedeutet “leben und genießen” – einzigartig in Deutschland. Eine urbane, lebhafte, multikulturelle Welt für Jung und Alt, Singles und Familien. Alles was Frau, Mann und Kind zum Leben braucht ist auf kurzem und überwiegend auch sicherem Wege erreichbar. Die Elbe als Begrenzung im Süden und der Alaunpark als Abschluss nach Norden bieten zudem natürliche Räume für Bewegung, Freizeit und zur Entspannung. Die Dresdner Neustadt ist bestens mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar, ihre Bewohner können sich mit allen Waren des täglichen Bedarfs fußläufig versorgen. Das kleinteilige und vielschichtige Kunst- und Kulturangebot, die vielen Restaurants und Kneipen machen die Neustadt zum Szene-Viertel für die gesamte Stadt Dresden und ihrem Umland.
Welche Lösung für die Königsbrücker Straße würden Sie bevorzugen, zwei- oder vierspurig?
Ich bin entschieden gegen den vierspurigen Ausbau der Königsbrückerstraße zwischen Albertplatz und Stauffenberg Allee. Begründung: Seit 13 Jahren wird an der Planung zum Ausbau des Verkehrszuges Königsbrücker Straße gearbeitet – ohne Aussicht auf eine Umsetzung in den nächsten 2-3 Jahren. Das an sich ist schon ein Skandal. Vor zwei Jahren hat sich die Stadtverwaltung mit den betroffenen Bürgern der Neustadt auf eine konsensfähige Lösung “zweispuriger Ausbau”, mit ausreichend Platz auch für Radfahrer und Fußgänger, verständigt. Die neuen alten Forderungen nach vierspurigem Ausbau, auch im Bereich vom Albertplatz bis zur Stauffenberg Allee, stellen alles wieder in Frage. Mit einer solchen Lösung, die in erster Linie den Autofahrer bevorzugt, werden Ziele wie die Entwicklung der Königsbrücker Straße zum “Boulevard” – Einkaufsstraße für Fußgänger, wieder in Frage gestellt. Fahrradfahrer werden von der Königsbrücker Straße in die Wohnquartiere verdrängt. Die Umweltbelastungen für die direkten Anwohner nehmen zu.
Seit Januar 2008 hängen zwei Kameras in der Alaunstraße, wie ist Ihr Standpunkt zur Video-Überwachung?
Ich bin grundsätzlich gegen fest installierte Videoüberwachung auf öffentlichen Flächen. Auch ein möglicher präventiver Effekt solcher Anlagen rechtfertigt diese Einschränkung unserer Persönlichkeitsrechte nicht.
Thema Parkplätze in der Neustadt: Sind Sie der Meinung, dass die Anzahl ausreicht? Und falls nicht, was kann unternommen werden, um mehr Stellplätze zu schaffen?
In der Dresdner Neustadt fehlen zwischen 2.000 und 3.000 Stellplätze. Dieses Defizit kann nur durch öffentlich geförderten Neubau von Parkhäusern und Tiefgaragen ausgeglichen werden. Ich stelle mir vor, am Rande der Neustadt an den Haupterschließungsstraßen, wie Bautzner Straße, Königsbrückerstraße und Bischofsweg solche Einrichtungen zu schaffen, um den Besucherverkehr bereits außerhalb der Neustadtquartiere abzufangen.
Russensportplatz, das Gelände nordwestlich des Alaunplatzes, sollte die Stadt es vom Land abkaufen und wenn ja, wie könnte die Fläche gestaltet werden?
Ich bin dafür, dass die Stadt Dresden das Gelände des ehemaligen “Russensportplatzes” erwirbt und für eine öffentliche Nutzung zur Verfügung stellt. Ich könnte mir vorstellen, an dieser Stelle eine öffentliche Tiefgarage, darauf eine große kombinierte Kindereinrichtung (Kinderkrippe, -garten und -tagesstätte), einen großen Kinderspielplatz und einen Sport- und Freizeitbereich für Familien errichtet. Die asbestbelastete Kindereinrichtung an der Parkseite Kamenzerstraße könnte dann zurückgebaut und die freiwerdende Fläche wieder dem Park zugeschlagen werden.
Sauberkeit auf dem Alaunplatz, welche Vorschläge können Sie unterbreiten, um die wichtige Erholungsfläche der Neustädter rein zu halten?
Grundsätzlich finde ich die Möglichkeit der z. T. intensiven Nutzung der Flächen des Alaunparks durch die Bewohner der Neustadt, besonders an sonnigen Tagen, sehr begrüßenswert. Die “Vermüllung” der Grünflächen ist ein Problem. In erster Linie wäre Diesem mit der Installation von ausreichend vielen Abfallbehältern zu begegnen. Auf den Rasenflächen könnte dies mit Unterflurbehältern, die zum einen nicht sichtbar über die Oberfläche ragen und zum anderen die Pflege der Flächen nicht erschweren, bewerkstelligt werden. Die Kosten für Installation und Unterhaltung darf m. E. zu keinem Verhinderungsgrund werden. Darüber hinaus würde ich anregen im Bereich des Parks eine geeignete Fläche als Hundepark auszugliedern. In dieser Fläche können Hundebesitzer ihre Lieblinge bewegen und mit den entsprechenden Installationen (Tütenspender und Hundeklo) auch dafür Sorge tragen, dass die übrige Parkfläche, vor allem die Rasenflächen, von Tierexkrementen weitgehend frei gehalten werden können.
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Ich würde von der einzigartigen Vielfältigkeit und dem ständigen Wandel erzählen. Wie sich die Neustadt vor 15 Jahren, vor zehn Jahren und vor fünf Jahren angefühlt hat – und welche kreative Kraft sie auch heute noch besitzt.
Welche Lösung für die Königsbrücker Straße würden Sie bevorzugen, zwei- oder vierspurig?
Von 2000 bis 2002 hatte ich das Plakat „Königsbrücker muss Leben“ gegenüber der Schauburg aufgehangen. Schon damals graute mir davor, dass diese verbindende und lebendige Straße einer Stadtautobahn weichen sollte. Eine Sanierung ist wohl unumgänglich, dann aber unter Beibehaltung der jetzigen Straßenbreite und mit Fahrradweg. Der Verkehr staut sich nicht wegen der Königsbrücker Straße, sondern wegen der Ampel am Albertplatz – und dort ist die Straße schon sechsspurig. Zur Entschärfung dieses Nadelöhrs könnte man über eine eigene, ca. 200 Meter lange Straßenbahntrasse auf Höhe des Verkehrsbetriebehochhauses nachdenken.Seit Januar 2008 hängen zwei Kameras in der Alaunstraße, wie ist Ihr Standpunkt zur Video-Überwachung?
Wo keine überragenden Sicherheitsinteressen vorliegen (Botschaften, Flughäfen) lehne ich Videoüberwachung im öffentlichen Raum grundsätzlich ab. Fängt man einmal damit an, entwickelt sich bald eine flächendeckende Videoüberwachung – wie jetzt schon in England zu beobachten. Ein Skandal ist, dass – anders als auf der Prager Straße – keine deutlich sichtbaren Hinweisschilder an der Scheune aufgestellt sind.
Thema Parkplätze in der Neustadt: Sind Sie der Meinung, dass die Anzahl ausreicht? Und falls nicht, was kann unternommen werden, um mehr Stellplätze zu schaffen?
Wer in der Neustadt wohnt, weiß, dass er keinen Parkplatz vor seiner Tür erwarten kann. Parkhäuser können zwar dazu beitragen, die Anzahl der Parkplätze zu erhöhen, sie sollten sich aber optisch der umliegenden Bebauung anpassen und nicht in Wohnstraßen wie z.B. der Kamenzer Straße gebaut werden. Bei Umbaumaßnahmen von Straßen (z.B. Alaunstraße) sollte die Zahl der Parkplätze nicht, wie beispielsweise am Neustädter Bahnhof geschehen, noch künstlich verkleinert werden. Es sollte auch nicht vergessen werden, wie wichtig Parkplätze für die vielen kleinen Gewebetreibenden, und damit für das wirtschaftliche Überleben der Neustadt sind. Mich ärgert, dass viele Freiflächen von unredlich arbeitenden Privatleuten als Parkplatz vermarktet werden.
Russensportplatz, das Gelände nordwestlich des Alaunplatzes, sollte die Stadt es vom Land abkaufen und wenn ja, wie könnte die Fläche gestaltet werden?
Es ist schade, dass ein solch großes Areal seit Jahren brach liegt. Kurzfristig sollte eine öffentliche Nutzung möglich gemacht werden, z.B. als Erweiterung des Alaunparks, als Spielplatz, als Bolzplatz, als Freilufttheater oder als Fläche für Stadtteilfeste. Hauptsache, das Gelände wird der Allgemeinheit zugänglich gemacht und nicht wie so viele andere Freiflächen in der Neustadt zugebaut. Mittelfristig wäre ein Teil der Fläche ideal für eine neue Kita.
Sauberkeit auf dem Alaunplatz, welche Vorschläge können Sie unterbreiten, um die wichtige Erholungsfläche der Neustädter rein zu halten?
Es müssen mehr Mülleimer aufgestellt werden, und diese häufiger geleert werden. Es ist klar, dass beim Fehlen von Mülleimern die Lust zur Sauberkeit nachlässt. Gleichzeitig müsste man aber auch an die Bürger appellieren, dass es eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein sollte, seinen Müll nicht einfach liegen zu lassen.
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Mit einer Einladung zum Eis im Alaunpark.
Welche Lösung für die Königsbrücker Straße würden Sie bevorzugen, zwei- oder vierspurig?
Natürlich die zweispurige! Mit breiten Fußwegen, Vorgärten, Bäumen und einem Radstreifen. Dass CDU und FDP den zweispurigen Kompromiss wieder kippen wollen, ist haarsträubend.
Seit Januar 2008 hängen zwei Kameras in der Alaunstraße, wie ist Ihr Standpunkt zur Video-Überwachung?
An Flughäfen und Bankautomaten hat sie wohl ihren Sinn. Im öffentlichen Raum jedoch hat sie nichts zu suchen.
Thema Parkplätze in der Neustadt: Sind Sie der Meinung, dass die Anzahl ausreicht? Und falls nicht, was kann unternommen werden, um mehr Stellplätze zu schaffen?
Im Großen und Ganzen kommt die Neustadt mit dem Parkproblem klar. Es wäre gut, wenn man die Innenbereiche mit ein paar mehr Stellplätzen am Rande der Neustadt entlasten könnte – etwa entlang der Bautzner Straße oder an der Westseite der Königsbrücker Straße.
Russensportplatz, das Gelände nordwestlich des Alaunplatzes, sollte die Stadt es vom Land abkaufen und wenn ja, wie könnte die Fläche gestaltet werden?
Die Stadt sollte das Gelände zu einem vernünftigen Preis kaufen. Denkbar ist dort vieles: Den Spielplatz vergrößern, Sportanlagen dazu, ein Teich … Am Besten wär’s, jede/r Neustädter/in kriegt einen Quadratzentimeter und man einigt sich gemeinsam, was draus wird :-)
Sauberkeit auf dem Alaunplatz, welche Vorschläge können Sie unterbreiten, um die wichtige Erholungsfläche der Neustädter rein zu halten?
Da gibt’s drei und einen halben: 1. Mehr Papierkörbe aufstellen, 2. am Rand des Parks ein, zwei größere Müllbehälter, 3. an die Parkausgänge ein Schild und 3 1/2: auf die Parkbesucher/innen hoffen.
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Als erstes müsste man ihm erklären, dass es DIE Dresdner Neustadt gar nicht gibt. Fünf ganz verschiedene Stadtteile eng beieinander: die Innere Neustadt zwischen Barock und sozialistischer Moderne, die Äußere Neustadt als Gründerzeit- und Szeneviertel, die Leipziger Vorstadt als traditionelles Industrie- und Arbeiterviertel, die Albertstadt als Garnisonsstadt und das Preußische Viertel als Villenvorstadt. Womit man anfängt, hängt von dem Besucher ab, am originellsten wäre vielleicht das Industriegelände. Ich mag irgendwie (fast) alles. Und dann würde ich den Besucher noch aufklären, dass die (Innere) NEUstadt der älteste Teil von Dresden ist.
Welche Lösung für die Königsbrücker Straße würden Sie bevorzugen, zwei- oder vierspurig?
Nein, bitte nicht. Wer die Königsbrücker vierspurig will, nimmt in Kauf, dass ihr besonderes Flair zerstört wird. Die meisten Leute werden sich vielleicht irgendwann dran gewöhnen. Ich nicht – ich bin nostalgisch.
Seit Januar 2008 hängen zwei Kameras in der Alaunstraße, wie ist Ihr Standpunkt zur Video-Überwachung?
Ich bevorzuge Standpunkte im toten Winkel. ;-) Im Ernst: Videoüberwachung hat allenfalls bei kriminalitätsgefährdeten schützenswerten Objekten Sinn (typischerweise bei Geldautomaten). Die Videoüberwachung des öffentlichen Raumes ist im besten Fall sinnlose Symbolpolitik, im schlimmsten Fall ist sie ein gefährlicher Angriff auf Persönlichkeitsrechte.
Thema Parkplätze in der Neustadt: Sind Sie der Meinung, dass die Anzahl ausreicht? Und falls nicht, was kann unternommen werden, um mehr Stellplätze zu schaffen?
Ich bin Radfahrer, mir fehlen an vielen Stellen die Fahrradständer. Ich finde es falsch, dass deren Aufstellung auch noch Gebühren kostet. Nach Parkplätzen würden Sie gar nicht fragen, wenn sie nicht fehlen würden – abends in der Äußeren Neustadt fehlen sie fast immer. Dennoch kann ich mir verträgliche Lösungen nur durch Parkplätze an der Peripherie vorstellen. Empfehlung für Besucher: Die Straßenbahn braucht keinen Parkplatz.
Russensportplatz, das Gelände nordwestlich des Alaunplatzes, sollte die Stadt es vom Land abkaufen und wenn ja, wie könnte die Fläche gestaltet werden?
Ich bin auf jeden Fall dafür, die Fläche in öffentlicher Hand zu behalten und öffentlich zu nutzen. Konkret könnte man sich sicher viel vorstellen: die Begrünung, einen Spielplatz, die Bebauung z.B. mit einer Kita oder auch (wenigstens vorübergehend) einen Parkplatz (siehe Frage 4). Ob Stadt- oder Landeseigentum ist für mich nicht die zentrale Frage, ein bisschen hängt es auch von der konkreten Nutzung ab. Wichtig wäre mir, dass ergebnisoffen über die Alternativen diskutiert würde und die Leute tatsächlich mitreden dürften.
Sauberkeit auf dem Alaunplatz, welche Vorschläge können Sie unterbreiten, um die wichtige Erholungsfläche der Neustädter rein zu halten?
Besonders originelle Ideen habe ich da nicht. Wenn man den Alaunplatz als vielfältig genutzte Freizeitfläche will, muss man bei allen Appellen an jeden Einzelnen dennoch einen hohen Verschmutzungsgrad in Kauf nehmen. Da hilft nur eines: die Stadtreinigung muss öfter und intensiver ran, mehr Abfallbehälter wären auch nicht schlecht. Natürlich kostet das mehr Geld, aber das ist eben der Preis einer Freizeitfläche.
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Ein quirliger, bunter, selbstbewusster und lebensfroher Stadtteil, der Menschen mit verschiedensten Ansprüchen und Lebensentwürfen genügend Raum zum Leben, Lieben, Arbeiten und Feiern gibt. Ein Zuhause für Studenten, Familien, junge und alte Menschen. Kurz: Das Beste von Dresden.
Welche Lösung für die Königsbrücker Straße würden Sie bevorzugen, zwei- oder vierspurig?
Ich plädiere für einen vierspurigen Ausbau dieser jetzt chronisch verstopften Hauptverkehrsachse. Unter Autos, die im Stau stehen und die Gegend vollqualmen, leidet in erster Linie die Lebensqualität der Bewohner.Seit Januar 2008 hängen zwei Kameras in der Alaunstraße, wie ist Ihr Standpunkt zur Video-Überwachung?
Einem Staat, der seinen Bürgern so misstraut, sollten die Bürger misstrauen. Wir wenden uns entschieden gegen jede Form des Überwachungsstaates und sind der Meinung, dass die Polizei nicht mit Methoden arbeiten sollte, die man bei Lidl anprangert. Lieber mehr zivile Polizeikräfte auf der Straße, die deeskalierend wirken.
Thema Parkplätze in der Neustadt: Sind Sie der Meinung, dass die Anzahl ausreicht? Und falls nicht, was kann unternommen werden, um mehr Stellplätze zu schaffen?
Auch wenn sich die Parkplatzsituation in den letzten Jahren etwas entspannt hat, kommt es nach wie vor zu Engpässen. Und da mit weiterem Zuzug gerechnet wird, müssen weitere Stellplätze geschaffen werden. Dies kann interimsweise durch die Zwischennutzung von Brachflächen erfolgen; Neubauten sollten bevorzugt mit einer Tiefgarage geplant und erstellt werden.
Russensportplatz, das Gelände nordwestlich des Alaunplatzes, sollte die Stadt es vom Land abkaufen und wenn ja, wie könnte die Fläche gestaltet werden?
Dieser Schandfleck sollte unbedingt beseitigt und den Bewohnern dieses dicht bebauten Teils der Neustadt zugänglich gemacht werden. Ich könnte mir eine Spiel- und Sportfläche (u.a. für Skater) in Kombination mit einer Kleinkunstbühne für spontane Open Air Performances vorstellen.
Sauberkeit auf dem Alaunplatz, welche Vorschläge können Sie unterbreiten, um die wichtige Erholungsfläche der Neustädter rein zu halten?
Als Liberaler wünsche ich mir zunächst mehr Eigeninitiative der Nutzer – wer den Park zum Picknicken oder Feiern nutzt, dem kann auch zugemutet werden, dass er seinen Müll wieder mitnimmt. Als Realist weiß ich, dass dies – vor allem zu vorgerückter Stunde – wohl ein frommer Wunsch ist. Also müssen größere Müllbehälter her; und die müssen öfter geleert werden. Im jetzigen Zustand ist der Park z. T. eine Zumutung!
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